Happy, happy Halloween ... (31.10.2005)
San Francisco. Zuerst war ich etwas enttäuscht, wie wenig hier in San Francisco geschmückt ist, gerade in meinem Stadtteil Sunset. Wenn man die Halloween-Dekoration aus dem Europa-Park kennt, hat man schon Erwartungen an das heutzutage angeblich wichtigste Fest der Amerikaner. So sieht man hier in den Straßen nur in etwa an ein bis zwei Häusern pro Straßenblock eine Minimal-Dekoration an den Fenstern oder irgendwo einen Kürbis (englisch: Pumpkin) rumstehen.Naja, im Stadtteil Castro, der Hochburg der Schwulen und Lesben geht dann schon die Party ab. Dort war bereits am Samstag einiges los, nun heute am Montag, 31. Oktober, dem eigentlichen Halloween-Tag ist dort richtig der Bär los. Die Kostüme der eher jungen Leute sind nicht selten dem Stadtteil entsprechend. Ansonsten verwandeln sich die Leute gerne in Figuren die sie aus dem Kino und Fernsehen kennen. Die Polizei schätzte, dass 300.000 Leute an der Halloween-Party teilnahmen.
Da am Wochenende (wie in Europa auch) die Uhr umgestellt wurde, wird es seither schon recht früh dunkel, ab 18 Uhr ist es nun stockfinster. Chris und ich waren dann kurze Zeit daheim und haben die vorallem Kinder auf der Straße gesehen wie sie nach Süßigkeiten hausieren gehen, bei uns hatte allerdings niemand geklingt. Erst als wir unser Licht an der Eingangstüre angemacht haben, kamen sie. Da habe ich mich an eine E-Mail der Uni erinnert in der das stand, dass das Zeichen wenn man die "Trick-or-Treat"-Leute willkommen möchte man das Licht anschalten muss. Eigentlich keine schlechte Sachen und sie halten sich auch dran, wenn das Licht nicht an ist, klingelt auch niemand. Und zwar kaum war das Licht an, klingelte es bereits.
15.01.2006